Die Kamera gestohlen?! Was nun?? 16. Oktober 2011 No Comments

Man wünscht es keinem Fotografen, aber es passiert doch immer wieder. Entweder nach Einbruch, oder auf belebten Plätzen – plötzlich ist die Kamera weg. Nun ist guter Rat oder ein neues Modell schnell teuer und die letzten Bilder sind ja meistens auch noch nicht gesichert.

Da große Online-Auktionshäuser ja gute Möglichkeiten bieten Diebesgut quasi zu legalisieren, ist es schwierig an sein Eigentum zu kommen. Siehe hierzu auch ein Bericht auf

Die Suche im Web nach Bildern die mit der gestohlenen Kamera gemacht werden ist mühsam und zeitaufwendig, aber es gibt Abhilfe.

Mit Hilfe der Webseite www.stolencamerafinder.com, die genau dies für einen erledigt, hat man zumindest eine Ahnung, was die gestohlene Kamera so macht.

Präsentation verschiedenster “Aufnahmetechniken” 15. Juli 2011 No Comments

In diesem gut gemachtem Werbespot wird der Vergleich zwischen analoger und digitaler Aufnahmetechnik mit historischem/aktuellem Hintergrund interpretiert. Für einen Amateur wie mich findet sich schon der ein oder andere Eintrag auf dem Weihnachtswunschzettel.


Das ganze findet man auch in FullHD für die Freunde großer Bildschirme.Gefunden in den tiefen des Internets…

Image Composite Editor – Panoramafotografie von Microsoft 16. März 2011 No Comments

Mit dem Image Composite Editor bietet Microsoft ein Werkzeug zur Panoramafotografie an. Diese Programm wird offiziell nicht unterstützt und keine Hilfe angeboten, eine Anlaufstelle in Form eines Forums haben die Entwickler jedoch eingerichtet.

Ein Video kann man sich hier anschauen.

Der Funktionsumfang liest sich sehr angenehm:

  • Unterstützung diverser Ein- und Ausgabeformate
  • 32-Bit und 64-Bit-Version
  • Unterstützung von Multiprozessorsystemen
  • “state of the art” stitching engine
  • Unterstützung von strukturierten Panoramen (Stichwort: GigaPan)
  • Liest RAW-Formate mit dem WIC-Codec
  • Unterstützt Photoshop-Formate und große Dokumente

Insgesamt wirk das Programm sehr aufgeräumt und kann das, was Einsteiger sicher brauchen.

Wer hat Erfahrung mit dem Programm und kann hier in den Kommentaren berichten oder möchte einen Artikel schreiben/ergänzen?

Hoch hinaus zu neuen Perspektiven 6. März 2011 No Comments

Dank Happyshooting bin ich auf eine sehr interessante Sache aufmerksam geworden, den Bildflug mit Hilfe eines Multikopters.

Das Prinzip ist so genial wie einfach. Auf einem sehr leichten Rahmen sind drei, vier oder mehr Rotoren befestigt, die mit Hilfe einer intelligenten Steuerung das Fluggerät stabil in der Luft halten. Das Fluggerät wird dabei entweder mit Hilfe einer Fernsteuerung gesteuert, oder navigiert autonom mit Hilfe verschiedenster Sensoren entlang eines vorher definierten Flugvektors.

Das Prinzip ist in der Wikipedia unter dem Begriff “Quadrokopter” erklärt, da die ersten Versionen dieser Fluggeräte vier Rotoren hatten.

Unterhalb des Multikopters wird eine dreh- und schwenkbare Halterung montiert. Auf dieser befindet sich die Kamera. Je nach Größe des Multikopters passt eine handelsübliche digitale Spiegelreflexkamera mit HD-Video-Funktion auf den Rahmen. Für die Steuerung der Kamera ist eine zweite Person nötig.

Kommerziell für die Filmindustrie bietet dies die Firma campilots an. Auf Ihrer Webseite wird neben der Technik auch ein Einblick in die Arbeit gegeben. Sehr beeindruckend sind vor allem die Innenaufnahmen, unter anderem von der Sixtinischen Kapelle.

Hochzeitsfotografie Deluxe 1. Februar 2011 No Comments

Mit Hochzeitsfotografen Deluxe hat sich im deutschsprachigen Raum eine Anlaufstelle für exklusive Hochzeitsfotografie aufgetan. Hier tummeln sich viele der guten Fotografen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei der Qualität der Bilder und der Vielzahl guter Fotografen, wäre es anmaßend einige Namen zu nennen.

Für Brautpaare ist die Seite ein guter Anlaufpunkt einmal verschiedene Fotografen konzentriert auf einem Fleck zu sehen. Dies ist sicher eine gute Unterstützung für die Wahl des richtigen Fotografen für den Tag der Tage. Für Fotografen ist es eine Plattform der zentralen Präsentation und dem Vergleich mit anderen Fotografen. Inspiration pur. Schaut einfach mal ins Blog.

Die Mitgliedschaft ist exklusiv, bietet aber sicher einige Vorteile. Für unser Projekt fineart-wedding ist dies vielleicht ein konsequenter Schritte. Seid gespannt wie es weitergeht.

Lightroom 3 – Tastaturkürzel 4. November 2010 No Comments

Paddy von Neunzehn72 hat ein überaus nützliche Zusammenstellung von Tastaturkürzeln für Lightroom 3 erstellt. Gleichzeitig könnt Ihr die Versionen für Windows und Mac bei Ihm herunter laden. Eine Frage an die Nutzer von älteren Lightroom-Versionen – funktionieren die Tastaturkürzel denn auch dort? Hinterlasst hierzu doch bitte einen Kommentar.

Lightroom 2 – Aufnahmezeit korrigieren 10. Oktober 2010 No Comments

Man stelle sich vor, dass man mit zwei Kameras fotografiert. Eine Kamera ist die eigene und dort hat man Datum und Uhrzeit via Rechner eingestellt. Die geliehene Kamera trägt ein beliebiges Systemdatum und man hat vergessen dies einzustellen, bzw. die sekundengenaue Synchronisation fehlt.

Also mit beiden Kameras eine Uhr, am besten eine Funkuhr, fotografieren.

Die Aufnahmezeit von Bildern kann man in Lightroom wie folgt korrigieren.

Zunächst sucht man das Bild der Uhr mit der korrekten Zeit und bestimmt die Zeitverschiebung der fotografierten Uhr. Nun sucht man das zweite Bild der Uhr mit der verschobenen Kamera und bestimmt die Zeitverschiebung. Anschließend sucht man in den Exif-Daten die Seriennummer dieser Kamera.

In Lightroom kann man nun nach Exif-Daten filtern und sich nur die Bilder der einen Kamera anzeigen lassen. Dies ist die Ausgangsbasis für die Verschiebung der Zeit.

Im Menü “Metadaten” kann man jetzt die “Aufnahmezeit bearbeiten…”.

LR-Aufnahmezeit1.jpg

In der obigen Auswahl nur die Bilder mit dem falschen Zeitstempel der nicht eingestellten Kamera.

Im folgenden Dialog kann man jetzt die Zeitverschiebung einstellen. Wichtig hierbei, der Vorgang kann nicht Rückgängig gemacht werden, also richtige Richtung wählen!

LR-Aufnahmezeit2.jpg

Kurz bestätigen und die Zeit ist angepasst.

Lightroom 2 – Bibliotheken auf mehreren Rechnern bearbeiten 3. Oktober 2010 No Comments

Im Normalfall bearbeitet man als Fotograf seine eigenen Bilder auf dem eigenen Rechner. Nach oder während den Aufnahmen werden die Bilder auf den Rechner übertragen und nach einem eigenen Schema abgelegt, mit Schlagworten versehen und bearbeitet. Viele Fotografen nutzen hierfür die Möglichkeiten des Betriebssystems und legen die Bilder in Ordnern ab.

Einen anderen Ansatz kann man mit Softwaren wie Picasa, F-Spot, Lightroom und Aperture verfolgen. Diese funktionieren alle mehr oder weniger nach dem gleichen Schema. Die Bilder werden nach den Aufnahmen in eine Art Bibliothek importiert und dort verwaltet, mit Schlagworten versehen, bearbeitet und ausgegeben. Je nach Anspruch und Zielgruppe sind die Pakete unterschiedlich leistungsstark, manche bearbeiten die Bilder non-destruktiv, andere sind Abhängig vom Betriebssystem.

Für meinen Fall habe ich mich für die Software Lightroom entschieden und im Normalfall benutze ich meine eigene Bibliothek auf meinem kleinen weißen Macbook. Diese wird nach den Aufnahmen zusätzlich auf einer kleinen externen Wechselfestplatte via Firewire gesichert. Die Bildbearbeitung findet somit nur auf einem Rechner und nur von einer Person statt.

Mit meinem Freund und Fotopartner Laurenz haben wir unser Hochzeitsfotografie-Projekt “fineart-wedding” dieses Jahr weiter voran treiben können. Wir haben uns entschieden auch hierfür Lightroom einzusetzen, bisher war dies die für uns richtige Entscheidung. Doch jetzt mussten wir einen Weg finden wie wir gleichzeitig an zwei oder mehreren Rechner Bilder bearbeiten können und diese auch zu verwalten. Mittlerweile haben wir Unterstützung von meiner Freundin, einer Grafikerin erhalten – somit musste die Lösung auch für drei Personen dienlich sein.

Grundlegend sieht die Strategie jetzt so aus. Die Bilder werden auf ein Notebook importiert und wir schauen alle Bilder in einem ersten gemeinsamen Durchgang zusammen an. Dieser erste Durchgang reduziert die Bildmenge da wir die technisch schlechten und die unnötigen Bilder sofort aussortieren. Gleichzeitig wird eine Vorauswahl der zu bearbeitenden Bilder getroffen und diese markiert. Dies ist die Basis und die wird auf alle Rechner verteilt an denen die Bildbearbeitungen durchgeführt werden.

Dies funktioniert in Lightroom wie folgt: Als erstes werden alle Bilder markiert und über das Dateimenü als Katalog auf die externe Festplatte exportiert.

Als Katalog exportieren... aus dem Datei-Menü

Im nun folgenden Dialog kann man noch Optionen angeben, was genau exportiert gehört und wo die Katalog-Datei erstellt werden soll. Wichtig hierbei, dass die Negative mit exportiert werden!

Ort der Katalogdatei und Optionen

Ort der Katalogdatei und Auswahloptionen

Je nach Umfang des Katalogs dauert dieser Schritt eine ganze Weile.

Lightroom erzeugt nun einen Ordner der verschiedene Dateien und Unterordner enthält. Dies sind der eigentliche Katalog (.lrcat), die Datei mit den Vorschauen (.lrdata) und Unterordner mit den Negativen. Diesen kopiert man auf den Zielrechner und Öffnet den Katalog mit einem Doppelklick. Lightroom startet nun diesen Katalog.

Hat man nun in diesem Katalog bereits Bilder bearbeitet und möchte Bearbeitungen von einem anderen Rechner importieren, so wählt man aus dem Dateimenü die Option “Aus Katalog importieren…” und wählt die Katalogdatei mit den bearbeiteten Bildern aus.

Dateimenü - Aus Katalog importieren...

Dateimenü - Aus Katalog importieren...

Lightroom überprüft jetzt das Vorhandensein von Bildern und weitere für den Import relevanter Grundlagen. Im folgenden Dialog kann man dann die Importeinstellungen festlegen mit denen die Bilder importiert werden.

Einstellungen des Importes

Einstellungen des Importes

Wichtig hierbei der Haken bei “Alte Einstellungen als virtuelle Kopie behalten” auswählen. Nun sind die Bearbeitungen von beiden Rechnern in einer Bibliothek vorhanden. Man kann dank der virtuellen Kopien direkt vergleichen und wenn man die Bearbeitungen unterschiedlich markiert oder mit Schlagworten versieht auch sehr einfach vergleichen und sortieren.

Aus die Maus! 17. September 2010 No Comments

Aus den Fotoburschen werden Nikonians. Schade, aber es ist so. Somit ist diese erfrischende Podcast-Sendung auch in den digitalen Welten verschwunden. Möge die Macht mit Euch sein und die Nikonians Euer Begleiter sein.

Festbrennweitenspiele 9. August 2010 No Comments

Ich habe mir für meine 40D eine 50mm Festbrennweite gekauft. Vollplastik versteht sich, die neue 1.8er gut gebraucht. Ich muss sagen, ich bin von der Brennweite begeistert und diese “Plastiklinse” kann locker mit der L-Version mithalten. Subjektiver Eindruck, versteht sich!

Froschmann